Inhalte und Ziele der psychomotorischen Frühförderung


Die Psychomotorik ist ein ganzheitlicher Ansatz bei dem es darum geht, Kinder altersgerecht und möglichst individuell in ihrer Wahrnehmung, in ihren Bewegungsabläufen und in ihren sozialen Kompetenzen zu stärken. Dabei werden alle Sinne angesprochen und aktiviert. 
Im Mittelpunkt stehen Körpererfahrungen und das Erleben des Kindes, dass es im wahrsten Sinne des Wortes „etwas bewegen kann“, indem es sich selbst bewegt.

Wichtig ist, dass das Kind sich dabei als fähig und aktiv erlebt.
Psychomotorikeinheiten können auch in kleinen Gruppen durchgeführt werden, da der soziale und gruppendynamische Aspekt dabei eine wichtige Rolle spielt.

Diese Grundsätze leiten meine Arbeit


Die Eltern entscheiden jederzeit, welche Hilfen sie in Anspruch nehmen oder auch beenden wollen.

Das Kind steht in seiner ganzen Persönlichkeit im Mittelpunkt der Förderung.
Es ist wichtig, das Lebensumfeld des Kindes einzubringen, soweit dies für seine Entwicklung förderlich ist. Gemeint ist damit in erster Linie die Familie, in der das Kind aufwächst.

Wenn sich Eltern mit ihrem Kind an mich wenden, tun sie dies freiwillig und bestimmen selbst, inwieweit auch die Familie in die Frühförderarbeit einbezogen wird. Dabei werden immer die besonderen Lebensumstände berücksichtigt.

Achtung vor der Persönlichkeit des Kindes, der Eltern und ihrer Privatsphäre ist mir wichtig. So unterliegen Daten, die ich durch meine Arbeit erfahre, selbstverständlich der Schweigepflicht.

Das Aufnahmeverfahren

Der Antrag auf Frühförderung wird seitens der Eltern/ Sorgeberechtigten beim Sozialhilfeträger gestellt. Hier wird der tatsächliche Bedarf ermittelt.

Wird dem Antrag auf Frühförderung stattgegeben, erfolgt die Kontaktaufnahme mit mir.

Interdisziplinäre Vernetzung

Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fachleuten soll ein sich gegenseitig ergänzendes System bilden und als umfassendes Angebot für das Kind und deren Familie, Orientierung und Hilfestellung bieten. Dabei muss die Familie als Ganzheit mit ihrem individuellen Umfeld gesehen werden. Je besser die Zusammenarbeit koordiniert ist, desto besser können die Ansätze der Frühförderung zielgerichtet umgesetzt werden.

Es wird eine umfassende Diagnostik und eine optimale Ressourcennutzung angestrebt.

 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit geschieht individuell zum Beispiel mit:

 

  • Kindertagesstätten
  • Ämtern, wie Jugend- und Sozialamt
  • Therapeuten
  • Ärzten